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| Die Klassische oder
auch Schwedische Massage wird heutzutage weltweit
praktiziert und ist daher eine der bekanntesten
Massageformen. Das liegt unter anderem daran,
dass die Klassische Massage wissenschaftlich
und medizinisch anerkannt ist und es keine
Zweifel an ihrer Wirkung gibt. |
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Die Wirkung auf
körperlicher Ebene:
Die speziellen Massagegriffe wirken auf der
Haut durchblutungsfördernd, Verklebungen des
Bindegewebes werden gelöst und das Bindegewebe
erhält eine Strukturverbesserung. Die Muskulatur
setzt ihre Spannung (Verspannung) herab, Muskelschmerzen
nehmen ab. Das gesamte Gewebe wird besser
durchblutet, Verhärtungen können behandelt
werden. Nach Verletzung mit längerer Ruhephase
kann wieder ein guter Spannungszustand (Muskeltonus)
erreicht werden. Auf das Nervensystem wirkt
die Massage äußerst beruhigend, Stresshormone
werden abgebaut (v.a. Cortisol), Kopfschmerzen
werden gelindert, die Massage hilft außerdem
auf diesem Weg gegen Schlaflosigkeit, Ärger,
Ungeduld und Reizbarkeit.
Über die heilenden Aspekte für die Psyche
war sich die medizinische Fachwelt lange nicht
einig, inzwischen gibt es jedoch zahlreiche
Nachweise für psychische und sogar psychosoziale
Wirkungen von Massagen - die maßgeblich auf
die Wirkung des Hormons Oxytocin zurückzuführen
sind. |
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Ganz-/Teilkörpermassage:
Man unterscheidet die Massage in Ganz- und
Teilkörperbehandlung. Von einer Ganzkörpermassage
spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen
massiert werden. Dies schließt gewöhnlich
Gesicht, Rücken, Schultern, Nacken, Arme,
Hände, Beine und Füße mit ein. Bei der Teilkörpermassage
wird nur ein Körperteil massiert. Beide Beine
bzw. beide Arme zählen hier als ein Körperteil.
Daraus ergeben sich folgende Teilmassagebereiche:
Rücken mit Nacken (im Liegen und mit freiem
Oberkörper), Arme, Beine, Gesicht mit Nacken.
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| Die Traditionelle
Chinesische Medizin (im englisch- und deutschsprachigen
Raum auch als TCM bekannt) ist die Heilkunst,
die in China vor über 2000 Jahren begründet
und über die Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt
wurde. Zu den therapeutischen Verfahren, die
in dieser Medizin zur Anwendung kommen, gehören
vor allem die Akupunktur und die Moxibustion
(Erwärmung von Akupunkturpunkten), sowie Arzneitherapie
und Diätetik. Die Diagnose: Am Beginn der
Behandlung steht ein langes persönliches Gespräch,
in dem die Funktion der verschiedenen Organsysteme
erfragt wird. Durch Betasten des Pulses und
Betrachten der Zunge wird das Gesamtbild vervollständigt.
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| Die chinesische
Diagnose berücksichtigt den Menschen in seiner
Gesamtheit und sein Beziehungsgefüge zu seiner
Umwelt und Lebenssituation. Nach dieser Differenzierung
erfolgt die Aufstellung eines Behandlungskonzepts,
das ganz genau auf die Erfordernisse des Einzelnen
abgestimmt wird. Dabei immer mitberücksichtigt
werden verschiedene alte Konzepte wie das
des Yin- und Yang oder das der 5 Wandlungsphasen.
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| Bei der Akupunktur
werden Nadeln in genau definierte Hautpunkte
eingestochen, die auf den so genannten Meridianen
liegen. |
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| Hier kann das Qi
des jeweiligen Organs beeinflusst werden.
Durch eine harmonische Punktekombination wird
der freie und ausgeglichene Qi-Fluß wiederhergestellt.
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| Ergänzt wird die
Behandlung durch Moxibustion, dem Abbrennen
von Beifußkraut über bestimmten Akupunkturpunkten.
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Die Ohrakupunktur
ist ein besonderes Kapitel innerhalb der Akupunktur,
da sie ein eigenständiges, geschlossenes System
ist und unabhängig von der Körperakupunktur
durchgeführt werden kann.
Innerhalb des Ohres befinden sich über 100
Ohrreflexpunkte, die mit Organen (Funktionskreisen),
Körperabschnitten oder speziellen Körperfunktionen
über einen neuralen Reflex (wechselseitige
Verbindung durch Nervenbahnen) in Verbindung
stehen, d.h. diese Punkte lassen sich sowohl
diagnostisch als auch therapeutisch nutzen.
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Durch Nadelung der
Ohrreflexpunkte läßt sich ein therapeutischer
Reiz auf das korrespondierende Organ / Körpergebiet
ausüben.
In der Regel werden bei der Ohrakupunktur
1 bis 6 Nadeln gestochen, es werden sehr dünne
und kurze Nadeln verwendet, die Verweildauer
beträgt zwischen 20 und 40 Minuten. Die Ohrakupunktur
lässt sich auch sehr gut mit einer Massage
kombinieren.
Um den therapeutischen Reiz bei chronischen
Beschwerden zeitlich zu verlängern kommen
bei dieser Behandlungsmethode auch Dauernadeln
oder Pflaster mit kleinen Körnern, mit welchen
der Patient selbst den Punkt weiterhin bearbeiten
kann, zum Einsatz. |
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| Unter Phytotherapie
oder Pflanzenheilkunde versteht man die Behandlung
und Vorbeugung von Krankheiten und Befindungsstörungen
durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen
(Pulver, Tee, Extrakt, Tinktur). |
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| Sie bezeichnet die
Wissenschaft, die sich mit der Anwendung pflanzlicher
Heilmittel beim kranken Menschen befasst.
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| Bei der Neuraltherapie
werden mit Lokalanästhetika, Quaddeln in die
Haut gesetzt. Die Quaddelungen werden in dem
von der Krankheit betroffenen Körpersegment
durchgeführt, sowie an Myogelosen (Muskelverspannungen).
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| Es wurde beobachtet,
dass bei Erkrankungen innerer Organe in bestimmten
Haut- und Unterhautregionen Veränderungen
auftreten und daraus gefolgert, dass eine
nervale Wechselwirkung zwischen den inneren
Organen und den dazu gehörenden Körperoberflächen
bestehen muß. Sie entdeckten u.a. die sogenannten
cutivisceralen Reflexbögen, deren sich die
Neuraltherapie genauso bedient, wie auch andere
Reflextherapien (z.B. die Ohrakupunktur oder
die Fußreflexzonenmassage). |
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| Dr. Schüssler
entdeckte im menschlichen Körper 12 lebenswichtige
Mineral-Salze. Er fand heraus, dass wir diese
Salze über unsere Nahrung aufnehmen und
dass ein Mangel an diesen Salzen die Ursache
für verschiedene Krankheiten sein kann. |
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| Leider enthält
unsere Nahrung heutzutage durch Überdüngung,
monokulturelle Landwirtschaft und zu frühe
Ernte deutlich weniger dieser Salze als früher.
Zusätzlich rauben moderne Belastungen
wie Stress, Elektrosmog oder Bewegungsmangel
die benötigten Salze. Mangelzustände
werden außerdem noch durch verschiedene
Nahrungsmittel wie Kaffee, Zucker, Alkohol
oder auch durch das Rauchen verstärkt.
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| Diese Vielzahl an
Ursachen macht es erforderlich, unseren Körper
durch biochemische Salze zu unterstützen.
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| Schon bevor
es zu körperlichen Symptomen oder Krankheiten
kommt, spiegelt sich ein Mangel an Salzen im Gesicht
wieder. Mit Hilfe der Antlitzanalyse kann festgestellt
werden, welches Salz dem Körper fehlt. Die
notwendige Menge des jeweiligen Salzes wird danach
durch gezielte Fragestellung ermittelt. |
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